Agrobiodiversität
»  Vielfalt hat Tradition – und Zukunft


Wer sich genauer umschaut im Bergischen Land, wird bald überrascht sein, wie viele verschiedene Nutztiere und Kulturpflanzen hier leben. Kaum bemerkt haben hier engagierte Tierhalter und Gärtner eine Vielfalt angesiedelt, die sich kaum in anderen Regionen findet.




Vom Aussterben bedroht sind die Senner-Pferde – der zweitgrößte Bestand findet sich hier im Bergischen Land. Ebenso gefährdet sind die Braunen Bergschafe, im Bergischen Land findet sich außerhalb der Stammzuchtgebiete Bayern und Baden-Württembergs ein nördlicher Bergschaf-Schwerpunkt. Curly Horses – gelockte Pferde – stammen aus Amerika und sind auch im Bergischen Land beheimatet. Beispiele dafür ließen sich viele finden.


Dabei fallen die heimischen Rassen – leider – viel zu wenig auf. Denn gerade bei den Hühnern bietet die regionalen Rassen des Bergischen Schlotterkamms, des Bergischen Krähers und des Krüpers echte Attraktionen.




Vielfalt findet sich auch in zahlreichen Bauerngärten, in Schrebergärten und Waldparzellen. Seien es traditionelle Pflanzen wie der Wölle Pitter, eine robuste Bohnensorte, oder der ewige Olk, der andernorts als Luftzwiebel bekannt ist. In den Wäldern haben sich zwar auch die Fichten breit gemacht – doch immer noch werden Waldparzellen auf den Stock gesetzt, wird die historische Waldnutzung gepflegt, während andernorts nach energiereichen Bäumen gesucht wird, die den Wald als künftigen Rohstoff-Lieferanten für die Energieversorgung attraktiv macht.


Vielfalt lebt – im Wald, in den Gärten und auf der Weide.


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Bergische Vielfalt
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