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09-07-10
Naturpark Bergisches Land
Vielfalt braucht Fläche - und die wird knapp

Naturpark Bergisches Land

Die Flächenstatistik für NRW beweist: Die landwirtschaftliche Nutzfläche schrumpft - im Bergischen meist mehr als im Landesschnitt. Vielfalt in der Landwirtschaft aber braucht Fläche.

Noch vor zehn Jahren waren über 51 Prozent der NRW-Landesfläche landwirtschaftlich genutzt, Anfang des Jahres 2010 waren es nur noch 49,3 Prozent. Weniger als die Hälfte - im Landesschnitt nahm die landwirtschaftliche Nutzfläche um 3,7 Prozent ab. Im Bergischen Land wird der Platz für die Acker- und Viehbauern schneller knapp als im Landesschnitt.

Da selten Acker oder Grünland aufgeforstet wird, kann man davon ausgehen, dass meist Häuser und Fabriken dort entstehen, wo vorher die Landwirtschaft wirtschaftete. Besonders viel Fläche opferten die Städte des Naturparks: Solingen reduzierte die landwirtschaftliche Fläche binnen zehn Jahren um über 21 Prozent, es folgen Remscheid mit 19,8 Prozent, Wuppertal mit 17,8 Prozent und Köln mit 13,5 Prozent. Damit liegt die Wiesen- und Ackerflächen in allen Städten um 20 Prozent oder - wie in Köln mit 13,5 Prozent - weit darunter.

Etwas besser stehen die Kreise des Naturparks da. So reduzierte sich der Flächenverbrauch im Oberbergischen Kreis um 3,2 Prozent - das ist besser als der Landesschnitt. Doch der Schnitt des Rheinisch-Bergischen Kreises liegt mit 4,1 Prozent über dem Landeswert, auch der Bergische Teil des Rhein-Sieg-Kreises liegt über dem Landesdurchschnitt.

Die fünf Kommunen mit besonders hohem Flächenbedarf: Siegburg (-9,8 %), Eitorf (- 9,6 %), Reichshof (-8,3 %), Windeck (- 7,9 %) und Gummersbach (-7,4 %).

Die fünf Kommunen mit besonders schonendem Flächenverbrauch sind: Much (- 1,0 %), Wipperfürth (- 1,1 %), Lindlar (- 1,2 %), Nümbrecht (- 1,7 %) und Radevormwald (- 1,9 %).


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