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26-08-08
Naturpark Bergisches Land
Jakobskreuzkraut - Gefahr für die Vielfalt

Naturpark Bergisches Land

Das Jakobskreuzkraut breitet sich immer stärker aus und gefährdet die Vielfalt auch der Nutztierrassen im Bergischen Land

Es sieht eher wie eine gesunde Kräuterpflanze aus - doch das Jakobskreuzkraut ist genau das Gegenteil: Giftig, gefährlich und eine Bedrohung für viele Tiere.

Es breitet sich immer mehr aus. Die gelben Blüten wachsen auf ungepflegten Weiden, an Böschungen und Straßenrändern, in Vorgärten und am Waldesrand. Das Jakobskreuzkraut erobert das Bergische Land.

Doch die Eroberung ist für Nutztierhalter ein echtes Risiko. Denn das Kraut kann Tiere vergiften. Schafe, Pferde und Kühe beispielsweise leiden an einer chronischen Leberentzündung, magern ab, werden apathisch und können auch daran verenden. Das besondere Risiko: In Heu oder Silo - also dem Winterfutter - verliert das Jakobskreuzkraut seine Bitterstoffe, bleibt aber weiterhin giftig. Wer seine Tiere mit entsprechend verunreinigtem Futter versorgt, dem können die Tiere noch im Stall sterben.

Wichtig ist darum die konsequente Bekämpfung des Jakobkreuzkrautes - durch die regelmäßige Mahd von Wiesen und Straßenrandstreifen spätestens zu Blütenbeginn. Gartenbesitzer und Spaziergänger wiederum sind aufgerufen, die einzelnen Exemplare auszureißen. Der Kauf von Samenmischungen mit beigemischtem Jakobskreuzkraut sollte unterbleiben, Gartencenter diese Mischungen aus dem Programm nehmen. Nützlich für den Erhalt der Artenvielfalt ist die gezielte Bekämpfung solch gefährlicher Pflanzen - dazu ruft der Naturpark auf.

Mehr Informationen zum Jakobskreuzkraut finden Sie hier.


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